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Das Pflastern und der Unterbau
 
Das Pflaster muss grundsätzlich auf tragfähigem, wasserdurchlässigem Untergrund verlegt werden. Er besteht aus einem verdichteten, aber trotzdem porösen Unterbau - einer Schicht aus grobem Steinmaterial - und einem Sandbett, in dem das Pflaster verlegt wird. Die Stärke des Unterbaus richtet sich nach der Bodenbeschaffenheit und den Belastungen, denen das Pflaster später ausgesetzt ist. Den erforderlichen Erdaushub ermitteln Sie, wenn Sie die Stärke des verdichteten Unterbaus, des Sandbetts und des verlegten Pflasters addieren (das Pflaster ragt später etwa zu einem Viertel über das Sandbett hinaus). Bereits beim Ausschachten muss das erforderliche Oberflächengefälle des Pflasters berücksichtigt werden. Bei Terrassen und Einfahrten muss es vom Hause wegführen, bei Wegen wird das Regenwasser zu den Seiten hin abgeleitet. Das Gefälle muss etwa 1 bis 2% betragen, was 1 bis 2 cm auf einen Meter Länge entspricht. Eine Selbstgefertigte Messlatte ist bei der Kontrolle des Gefälles sehr hilfreich.

Zum Auffüllen des Unterbaus eignen sich grobe, poröse Materialien wie Grobkies, Schlacke oder Bauschutt. Da der Unterbau anschliessend mit dem Rüttler (Bild 3) bearbeitet wird, ist es ratsam, das Material etwas höher aufzuschütten. Es gibt beim Verdichten 1 bis 2 cm nach.

Achten Sie darauf, das der Unterbau gleichmässig aufgeschüttet wird. Denn nach dem Verdichten muss das beim Erdaushub angelegte Gefälle immer noch bestehen.

Das Sandbett, auch Tragschicht genannt, darf nicht mehr als Nivellierschicht dienen. Der locker aufgeworfene Sand wird eben mit der Richtlatte abgezogen. Grössere Flächen unterteilen Sie in Teilstücke (Bild 4). Zwei geeignete Schienen werden als Auflager auf dem Sand ausgerichtet. Danach ziehen Sie den Sand zwischen den Auflagern mit einem geraden Brett oder besser noch mit einer Aluminiumlatte in Gefälle Richtung ab.

 

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